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Frisch-Auf-Frauen haben Achtelfinale im Blick

Bericht von Frank Höhmann
vom 04.10.2018

Am Samstag um 17 Uhr wollen die Göppingerinnen ihrer Favoritenrolle im Pokalspiel beim Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau gerecht werden

Das erhoffte Heimspiel wurde es nicht. Und auch kein Derby. Ex-Nationalspielerin Stella Kramer bescherte den Göppinger Bundesliga-Handballerinnen bei der Auslosung zur zweiten DHB-Pokalrunde aber immerhin eine lösbare Aufgabe: Am Samstag um 17 Uhr müssen die Frisch-Auf-Frauen beim Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau antreten und wollen dort ihrer Favoritenrolle gerecht werden und ins Achtelfinale einziehen. In der vergangenen Saison ist dies gelungen. Damals qualifizierte man sich beim Zweitligisten TG Nürtingen für die Runde der letzten 16. Im Blick haben die Grün-Weißen natürlich das Final-Four-Turnier in der Stuttgarter Porsche Arena. Ein Event, bei dem sie gerne vertreten sein würden. 


Um am ersten Novemberwochenende weiterhin eine Chance dazu zu haben, müssen die Frisch-Auf-Frauen nun erst einmal Zweitligist Zwickau aus dem Weg räumen. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung wie zuletzt in der Liga gegen den amtierenden Pokalsieger aus Oldenburg dürfte nichts anbrennen. Sollten die Grün-Weißen aber ähnliche Startschwierigkeiten haben, könnte der Außenseiter seine Chance auf eine Überraschung wittern. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. In einem einzigen Spiel ist immer alles möglich. Das hat man vergangene Saison im Finale zwischen Oldenburg und Bietigheim gesehen“, warnt Trainer Aleksandar Knezevic davor, sich auf einen Spaziergang einzustellen. Gegner Zwickau setzte sich in der ersten Runde beim SC Markranstädt 26:22 durch. Der Ex-Bundesligist wurde von 2003 bis 2010 vom jetzigen Zwickauer Coach Rüdiger Bones trainiert. In der Liga verlor der Göppinger Pokalkontrahent zuletzt beim TuS Lintfort 22:25. Erfolgreichste Torschützinnen sind Jenny Choinowski und Katarina Pavlovic.



Beim Gastspiel in Sachsen muss Knezevic weiter auf Michaela Hrbkova verzichten. Auf die Rückkehr der Goalgetterin hofft man zum Doppelpack in Leverkusen am 14. Oktober und drei Tage später gegen die TuS Metzingen. Das Derby gegen die „TuSsies“ musste auf Mittwoch, 17. Oktober (19.30 Uhr) vorverlegt werden, da Metzingen am eigentlich vorgesehenen Spieltermin im EHF-Pokal gegen Astrachan spielt. In der Liga sind in den Partien gegen Halle-Neustadt und Oldenburg Hrbkovas Teamkolleginnen in die Bresche gesprungen und haben ihren Ausfall gut aufgefangen. Im Rückraum war gegen Oldenburg Annika Blanke nicht zu halten, die es aufgrund ihrer herausragenden Leistung in die Mannschaft der Woche der „Handballwoche“ schaffte.

Waren zuletzt im Training einige Spielerinnen durch Rückenprobleme oder Erkältungen angeschlagen oder gar nicht da, hat sich das Feld in dieser Woche wieder gefüllt und Knezevic konnte weiter am Spielsystem und den Rädchen feilen, die ineinander greifen müssen. Nach 5:1-Punkten spürt man bei den Göppingerinnen natürlich ein gewisses Selbstvertrauen. Das von Sponsoren ermöglichte Trainingslager im Zillertal habe seinen Teil dazu beigetragen, dass man einen so guten Einstand in die Liga hatte, erklärt Knezevic. Im Pokal soll es zum Auftakt nun genauso gut weitergehen. Dort trafen beide Mannschaften im Jahr 2009 schon einmal in der Sporthalle Neuplanitz aufeinander. Damals waren die Göppingerinnen 42:31 erfolgreich. Bei den vier Vergleichen in der zweiten Liga siegten die Frisch-Auf-Frauen ebenfalls. Am Samstag soll nun der sechste Sieg folgen. 


Frank Höhmann

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Über Uns 

Die FRISCH AUF Frauen sind eine Handballmannschaft aus dem schwäbischen Göppingen, die seit 1999 in der Bundesliga spielt. Das Motto der Göppingerinnen lautet "Handball mit Gefühl!"

Da auch das Männerteam von FRISCH AUF! in der Bundesliga am Ball ist, wird Göppingen gerne als "Handball-Hauptstadt" bezeichnet.